Lichttherapie – Die heilende Kraft des Lichts

Gepostet von am Apr 14, 2014 in Gesundheit | Keine Kommentare

Schon im alten Ägypten wusste man um die Heilwirkungen des Sonnenlichts. Auch heutzutage wird es gegen viele Beschwerden eingesetzt. Da die Kraft der Sonne in Mitteleuropa jedoch nicht ganzjährig ausreicht, um messbare positive Effekte zu erzielen, kommt bei diversen Erkrankungen die Lichttherapie zum Einsatz.

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Vorteile und Risiken von PDMS

Gepostet von am Dez 1, 2011 in IT Technik | Keine Kommentare

Ohne moderne IT geht auch in der Medizin nichts mehr. Das Einsatzspektrum von modernster Computertechnik reicht von der Verwaltung von Patientendaten bis hin zu anwendungsspezifischen Anforderungen z. B. in der Chirurgie. Eines dieser IT-Systeme ist das Patientendatamanagementsystem (PDMS), das zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Was sind die Aufgaben und Möglichkeiten von PDMS?
Ein PDMS ist eine sehr flexible Datenbank und erfasst Patientendaten, insbesondere auch in spezialisierten Arbeitsbereichen und stellt folgende Einsatzspektren dar:
· Dokumentation aller Patientendaten, Befunde und getroffener medizinischer Entscheidungen
· Diagnose- und Analysefunktionen
· Therapeutische Funktionen
· Anbindung externer Geräte über geeignete Schnittstellen
Letzterer Punkt hat für das PDMS eine ganz wichtige Bedeutung. Ein PDMS fasst automatisch für einen Patienten die übertragenen Werte z.B. eines Vitaldatenmonitors, eines Beatmungsgeräts oder einer Infusionspumpe zusammen. Ebenso werden Daten von Labortests automatisch erfasst und es ist eine sehr schnelle Auswertung und Beurteilung von Daten möglich. Hinzukommen können verschiedenste Visualisierungssysteme. So ist es bei einem modernen PDMS kein Problem mehr zum Beispiel die Bilddaten einer MRT-Anlage in ein echtes 3D-Modell umzuwandeln. Für einen bevorstehenden chirurgischen Eingriff hat dies für ein Ärzteteam enorme Vorteile: Eingriffe können strukturiert geplant, vorbereitet und sogar simuliert werden. Moderne Kommunikation macht es möglich bei schwierigen Fällen auch Experten anderer Institute hinzuziehen. Was früher Tage, wenn nicht sogar Wochen dauerte, ist heute zum Teil in wenigen Stunden machbar, was letztendlich dem Patienten nur zu Gute kommt.

Datenschutz: Und wie sicher ist PDMS?
PDMS sind insbesondere bei vernetzten Systemen genauso Gefahren ausgesetzt wie jeder andere Computer auch. Allerdings ist Datenschutz bei sensitiven Patientendaten ganz besonders zu berücksichtigen. Dies ergibt sich aus dem BDSG, dem §203 StGB und der ärztlichen Schweigepflicht. Das dem nicht immer so ist zeigte Anfang November ein Fall in Deutschland, wo Patientendaten ungehindert auf einer Internetseite zugänglich waren. Die vor kurzem weltweit durchgeführte Studie „2011 Threat Management Survey“ kam ebenfalls zum Ergebnis, dass im Bereich Datenschutz und Datensicherheit im medizinischen Bereich Mängel bestehen.

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der Defibrillator – Einsatz von IT in der Modernen Medizin

Gepostet von am Dez 1, 2011 in Gesundheit | Keine Kommentare

Ein Defibrillator wird als medizinisches Gerät zur Schocktherapie eingesetzt. Dabei können Ärzte mit dem Schockgeber angemessene Stromstöße an den Patienten abgegeben und somit auftretende Herzrhythmusstörungen ( z.B. Kammerflimmern oder Kammerflattern ) und ventrikuläre Tachykardien
( Vorhofflimmern oder Vorhofflattern ) stoppen. Diese Technik wird in Krankenhäusern, Operationsälen, Krankenwagen oder Notaufnahmen für den Fall einer lebensbedrohlichen Situation bereitgehalten. In öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln, wie Bahnhöfen oder Einkaufzentren, werden sie seit ca. 20 Jahren zu Verfügung gestellt und mit Anleitungen versehen, sodass selbst medizinisch unerfahrene Menschen Defibrillatoren zu Lebensrettung einsetzen können.
Durch bebilderte Anleitungen werden Laienhelfern der Vorgang der Wiederbelebung erklärt oder für automatisierte externe Defibrillatoren ( kurz AED ) der Ansatzpunkt von den Defibrillationselektroden gezeigt.

Bei den meisten Herztoden kommt er vor dem Versagen zu einem Kammerflimmern, durch welches das Gehirn in nur kurzer Zeit neurologische Schäden erleiden kann. Denn während eines Kammerflimmerns wird das Gehirn nicht oder nur gering mit Sauerstoff versorgt, hierbei zählt der schnelle Einsatz eines gezielten elektrischen Impulses. Diese Aufgabe übernimmt der Defibrillator, der die polarisierten Muskelzellen des Herzen wieder depolarsiert, welche somit nicht gegeneinander sondern miteinander arbeiten. Hierbei wird meist eine Herz-Lungen-Wiederbelebung benötigt und somit das wiederbelebte Herz entlastet, während das Gehirn mit wieder mit Sauerstoff versorgt wird.

Heutzutage ist die Technik der Defibrillatoren immer ausgereifter, zudem können Ärzte durch Dokumentationen von EKG-Ereignissen den Patienten besser behandeln und mit zusätzlichen Medikamenten Leben ihrer Patienten retten und erhalten. Moderne Geräte können, neben der Funktion als externe Herzschrittmacher, als Elektrokardiogramm, zu Messung der Sauerstoffsättigung oder als Blutdruckmesser fungieren. Dabei wird wichtige Zeit gespart, indem die Geräte selbstständig bei Herzrythmusstörungen auslösen und nicht erst durch einen Arzt aktiviert, kontrolliert und angewendet werden müssen. Durch Sicherungssysteme wird stets die Funktionalität der Defibrillatoren überprüft, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Defekts im Ernstfall sehr gering ist. Die Geräte sind aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken und sind eine wichtige Hilfe für Ärzte und Sanitäter.
Letztlich besteht aufgrund einer hohen Spannung, welche eingesetzt wird um das Herz-Kreislaufsystem wieder zu aktivieren, eine bestimmte Gefahr bei der Anwendung eines Defibrillators. Daher sollte man sich vor Gebrauch informieren und darauf achten, dass der Patient während der Benutzung nicht berührt wird.

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