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der Defibrillator – Einsatz von IT in der Modernen Medizin

Gepostet von am Dez 1, 2011 in Gesundheit | Keine Kommentare

Ein Defibrillator wird als medizinisches Gerät zur Schocktherapie eingesetzt. Dabei können Ärzte mit dem Schockgeber angemessene Stromstöße an den Patienten abgegeben und somit auftretende Herzrhythmusstörungen ( z.B. Kammerflimmern oder Kammerflattern ) und ventrikuläre Tachykardien
( Vorhofflimmern oder Vorhofflattern ) stoppen. Diese Technik wird in Krankenhäusern, Operationsälen, Krankenwagen oder Notaufnahmen für den Fall einer lebensbedrohlichen Situation bereitgehalten. In öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln, wie Bahnhöfen oder Einkaufzentren, werden sie seit ca. 20 Jahren zu Verfügung gestellt und mit Anleitungen versehen, sodass selbst medizinisch unerfahrene Menschen Defibrillatoren zu Lebensrettung einsetzen können.
Durch bebilderte Anleitungen werden Laienhelfern der Vorgang der Wiederbelebung erklärt oder für automatisierte externe Defibrillatoren ( kurz AED ) der Ansatzpunkt von den Defibrillationselektroden gezeigt.

Bei den meisten Herztoden kommt er vor dem Versagen zu einem Kammerflimmern, durch welches das Gehirn in nur kurzer Zeit neurologische Schäden erleiden kann. Denn während eines Kammerflimmerns wird das Gehirn nicht oder nur gering mit Sauerstoff versorgt, hierbei zählt der schnelle Einsatz eines gezielten elektrischen Impulses. Diese Aufgabe übernimmt der Defibrillator, der die polarisierten Muskelzellen des Herzen wieder depolarsiert, welche somit nicht gegeneinander sondern miteinander arbeiten. Hierbei wird meist eine Herz-Lungen-Wiederbelebung benötigt und somit das wiederbelebte Herz entlastet, während das Gehirn mit wieder mit Sauerstoff versorgt wird.

Heutzutage ist die Technik der Defibrillatoren immer ausgereifter, zudem können Ärzte durch Dokumentationen von EKG-Ereignissen den Patienten besser behandeln und mit zusätzlichen Medikamenten Leben ihrer Patienten retten und erhalten. Moderne Geräte können, neben der Funktion als externe Herzschrittmacher, als Elektrokardiogramm, zu Messung der Sauerstoffsättigung oder als Blutdruckmesser fungieren. Dabei wird wichtige Zeit gespart, indem die Geräte selbstständig bei Herzrythmusstörungen auslösen und nicht erst durch einen Arzt aktiviert, kontrolliert und angewendet werden müssen. Durch Sicherungssysteme wird stets die Funktionalität der Defibrillatoren überprüft, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Defekts im Ernstfall sehr gering ist. Die Geräte sind aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken und sind eine wichtige Hilfe für Ärzte und Sanitäter.
Letztlich besteht aufgrund einer hohen Spannung, welche eingesetzt wird um das Herz-Kreislaufsystem wieder zu aktivieren, eine bestimmte Gefahr bei der Anwendung eines Defibrillators. Daher sollte man sich vor Gebrauch informieren und darauf achten, dass der Patient während der Benutzung nicht berührt wird.

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